Bild Friedhofsführung

Der Friedhof der Namenlosen

Foto Der Friedhof der Namenlosen

Ein Selbstmörderfriedhof im Grunewald

Die Geschichte dieses ungewöhnlichen Friedhofs, der erst nach einem längeren Waldspaziergang (45 Minuten) zu erreichen ist, begann vor nahezu 200 Jahren. Da die Kirche die Bestattung von Selbstmördern auf ihren Begräbnisplätzen ablehnte, griffen Angehörige häufig selbst zum Spaten und begruben ihre Toten auf einer Waldlichtung mitten im Grunewald. Erst 1928 wurde aus dem „Schandacker“ ein legaler Begräbnisort. Entdecken Sie bei der Führung mit dem Autor Carl-Peter Steinmann, der über den Selbstmörderfriedhof geschrieben hat, die spannende Geschichte des Ortes.

Dauer: ca. 3 Stunden
Treffpunkt: S-Bhf Grunewald, Ausgang zur Eichkampstraße

(Ver)Führer: Carl-Peter Steinmann